Einzelhandel / Verkäufer, Verkäuferin

Ausbildung zur Einzelhändlerin – zum Einzelhändler / zur Verkäuferin – zum Verkäufer

Grundlegende Informationen

'Über den Erfolg entscheidet der Verkauf'; wichtig ist also eine qualitativ gute Ausbildung des Verkaufspersonals. Die Tätigkeit im Verkauf ist äußerst abwechslungsreich. Man sollte gerne mit Menschen arbeiten und sich mit den Waren, die man verkauft, identifizieren.

Hierbei handelt es sich um abwechslungsreiche und anspruchsvolle Berufe, bei denen häufig ein Sprungbrett zu höheren Qualifikationen gegeben ist. Die Betriebe, in denen man diese Berufe erlernen kann, sind sehr vielfältig. In Wiesbaden gibt es rund 300 Ausbildungsbetriebe. Je nach Sortiment (Lebensmittel, Bekleidung, Haushaltsgeräte usw.) werden in diesen Betrieben unterschiedliche Warenkenntnisse vermittelt.

Welche Voraussetzungen sollte eine Bewerberin / ein Bewerber haben?

Die meisten Auszubildenden beginnen ihre Ausbildung mit dem Hauptschulabschluss oder mit der Mittleren Reife. Aber auch Abiturienten sind nicht selten zu finden.

Wie lange dauern die Ausbildungen?

Die Ausbildung dauert zwischen 2 (Verkäufer/in) und 3 Jahren (Einzelhändler/in) und endet mit einer schriftlichen und einer mündlichen Abschlussprüfung.

Welche Inhalte werden im Betrieb vermittelt?

Sowohl die betrieblichen Ausbildungsinhalte als auch der Ablauf der Prüfung und die Prüfungsinhalte sind in der Ausbildungsordnung geregelt.

Welche Inhalte werden in der Schule vermittelt?

Die schulischen Inhalte ergeben sich aus dem Rahmenlehrplan. Während die Verkäuferin / der Verkäufer innerhalb der zwei Jahre Ausbildungszeit die ersten 10 Lernfelder bearbeitet, kommen bei der dreijährigen Ausbildung zur Einzelhändlerin / zum Einzelhändler die letzten 4 Lernfelder dazu. In dieser Zeit geht es noch zielgerichteter um die Führung eines Einzelhandelsbetriebes.

Lernfelder

Der Unterricht umfasst neben dem berufsbezogenen Unterricht (10 - 14 Lernfelder) auch allgemeinen Unterricht in den Fächern Deutsch, Politik und Datenverarbeitung.

Wie ist die Aufteilung von betrieblicher und schulischer Zeit?

Während der Ausbildungszeit gehen die Auszubildenden hauptsächlich in den Ausbildungsbetrieb. Zusätzlich an zwei Tagen in der Woche für jeweils 6 Stunden in die Friedrich-List-Schule. Die Klassen werden in der Regel von einem Lehrer/innenteam (3-4 Lehrer/innen) während der gesamten Berufsschulzeit betreut. Unsere Lehrkräfte sind durchgängig in diesem Bereich eingesetzt, hochqualifiziert und gewohnt, auch mit digitaler Unterstützung über moodle im Notfall im Distanzunterricht zu lehren.

Herausragend – einfache Spitze

Hier muss man aus den vielen sehr guten Ergebnissen, die Schülerinnen und Schüler unserer Schule immer wieder erreichen, Frau Theresa Krebs, herausheben. Frau Krebs, die bei Aldi Süd gelernt hat, hat es geschafft, die Beste von knapp 20.000 Prüflingen und damit die Bundesbeste zu werden. Eine Leistung, die es bisher an unserer Schule noch nicht gab. Weitere Infos finden Sie hier.

Zusätzliche relevante Informationen

Eine Verkürzung der Ausbildungszeit um bis zu einem Jahr ist mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur nach Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb möglich.

Neben dem Ausbildungsabschluss besteht die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife oder die Fachhochschulreife zu erwerben.

Bei Fragen stehen der Abteilungsleiter Jürgen Morbe (juergen.morbe@wiesbaden.de) (für organisatorische Fragen) oder auch die Fachkonferenzleitung Daniela Becht (daniela.balzhaeusser@fls-wiesbaden.de) und Besnik Tahiri (besnik.tahiri@fls-wiesbaden.de) - beide für inhaltliche Fragen - zur Verfügung.

Jürgen Morbe   

Jürgen Morbe
Landeshauptstadt Wiesbaden
Friedrich-List-Schule
Abteilung I (Einzelhandel, Verkauf, Immobilien)

Brunhildenstr. 142
65189 Wiesbaden

Tel.: 31-4371

E-Mail: juergen.morbe@wiesbaden.de
Internet: www.fls-wiesbaden.de

 

 

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Stand: 11/2018