Medienkaufleute Digital und Print

Seit Gutenberg hat sich eine ganze Menge verändert: Neben den klassischen Printprodukten (Buch, Zeitung, Zeitschrift) stellen Verlage und Medienhäuser heute verstärkt digitale Medien her wie E-Books und Internetanwendungen. Medienkaufleute begleiten diese Produkte von der Entstehung bis zum Verkauf. Sie arbeiten insbesondere in den Bereichen Programm, Produktentwicklung, Mar­keting, Vertrieb, Anzeigen und Herstellung.

Schülerzahlen von 1995 bis heuteVerlagsprodukte werden in erster Linie nach den immateriellen Inhalten bemessen. Trotzdem müssen sie marktgängig und damit wirtschaftlich erfolgreich sein. Beides spielt für Medienkaufleute und ihre Entscheidung für die Branche eine Rolle: Sie interessieren sich inhaltlich für das Programm ? und akzeptieren es auch als zu vermarktendes Produkt.

Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Am Ende der i. d. R. dreijährigen Ausbildung wird ein kauf­männischer Abschluss erworben (IHK-Prüfung).

An der Friedrich-List-Schule gibt es pro Jahrgang eine Fachklasse mit ca. 20 Auszubildenden. Die ausbildenden Betriebe aus den Kammerbezirken Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Koblenz bieten ein breites Spektrum ? vom Buch- über Zeitungs- und Zeitschriften­verlage bis hin zum Musikverlag. Diese Vielfalt, die hohe Motivation der Auszubil­denden und der Dialog mit den Betrieben bereichern den Schulalltag.

Der Unterricht gliedert sich in zwölf Lernfelder, die sich an den Funktionen und medienübergreifenden Prozessen (und damit weniger an den Produkten) orientieren. So werden in den Lernfeldern beispielsweise das Anzeigen- und Vertriebsmarketing, Herstellung, Redaktion und Medienrecht, Controlling und Buchführung sowie Personalwirtschaft und Wirtschaftspolitik unterrichtet. Der Unterricht wird durch regel­mäßige Exkursionen (Buchmesse, drucktechnische Betriebe u. a. m.) praxisnah ergänzt.

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Neuigkeiten, Exkursionen und Projekte

 

 

Stand: 11/2017