Der Weg zurück zur Gründung der Schule (Chronik von 2010 bis 1902)

2010

 
 

Zum Ende des Jahres organisiert die SV wieder einmal einen Weihnachtsbasar, der abwechslungsreich in die Ferien überleitet.

Das zweite Ausbildungsjahr der Kaufleute für Marketingkommunikation hat wieder am "Agency Day" in der Wuthschen Brauerei mit den Auszubildenden aus Frankfurt teilgenommen. Auch in diesem Jahr hat ein Team der FLS den ersten Preis gewonnen. Fachkonferenzleiterin Hildegard Thiel war stolz auf ihre Mannschaft.

Frau Quasnitschka und ihr Leistungskurs Mathe haben wieder einen Mathe-Adventskalender in Verbindung mit der Frankfurter Rundschau gestartet, der sofort großen Zuspruch erfährt. Die Programmierung und Gestaltung des Adventskalenders wurde vom Website-Team der Friedrich-List-Schule umgesetzt.

Ende des Monats November werden die neuen Klassenräume der Immobilien- und Veranstaltungskaufleute übergeben. Sie entstanden aus dem Rückbau der Fotografen-Abteilung. Die Fachkonferenzleiter Silke Schlosser und Jochen Schalon erhalten vom Schulleiter symbolisch einen großen Schlüssel für die u.a. mit Internet und elektronischen Whiteboards ausgestatteten Räume im Atriumgebäude.

Unsere Referendarinnen Daniela Balzhäußer und Julia Weidert haben beide mit guten Ergebnissen ihre zweite Staatsprüfung im November absolviert, Frau Balzhäußer in den Fächern Wirtschaft und Datenverarbeitung, Frau Weidert in Wirtschaft und Spanisch.

Am 10. November findet der zweite Pädagogische Tag dieses Jahres statt. "Wir begegnen einander mit Respekt, Achtung und Wertschätzung" - das war das Motto des Tages, an den in acht verschiedenen AG's gearbeitet wurde. Die Steuergruppe empfängt sehr positive Rückmeldungen.

Zum Termin der "Großen Schulstatistik" am 01. November des Jahres haben wir eine weitere Steigerung der Schülerzahlen zu verzeichnen. Wir haben jetzt 2.077 Schülerinnen und Schüler. Einem leichten Rückgang der Zahl in der Berufsschule und der Zweijährigen Berufsfachschule steht ein deutlicher Anstieg im Beruflichen Gymnasium auf über 580 Schülerinnen und Schüler gegenüber.

Nach den Herbstferien haben die ersten von über 20 Info-Abenden begonnen, bei denen wir in unseren Hauptzuliefererschulen das bewährte Konzept des BG und der HBFS vorstellen sowie die neuen Angebote für das Schuljahr 2011/2012: die neue BG-Fachrichtung "Gestaltungs- und Medientechnik" sowie den bilingualen Unterricht im Fach "Wirtschaft".

Im Oktober startet die Fachkonferenz "Englisch Berufsschule" eine Frageaktion zur Internationalisierung der Berufsausbildung. Alle Ausbildungsbetriebe werden angeschrieben. Die Rücklaufquote ist sensationell hoch.

In den Herbstferien beginnt der Rückbau des ehemaligen Chemie-Labors im Atriumgebäude. Wir gewinnen einen weiteren modern ausgestatteten Unterrichtsraum und einen Lehrerstützpunkt hinzu.

Der Schulträger hat rund 35.000,00 EUR in die weitere Verbesserung der IT-Ausstattung investiert. Möglich wurde dies durch Mittel aus der EU, die durch den Schulträger aufgestockt wurden. Wir verfügen nun über zwei Notebook-Wagen und rund 65 neue PC, das ist ca. 1/3 der gesamten Ausstattung im IT-Bereich.
Es zeigt sich jedoch, dass dies noch nicht ausreicht, ein weiterer DV-Fachraum muss noch ausgerüstet werden, da der Unterrichtsbedarf im DV-Bereich weiter ansteigt.

Der 30.9. ist ein großer Tag für das Kollegium der FLS. Sechs Lehrkräfte erhalten aus der Hand des Schulleiters die Urkunden zur Beförderung zum Oberstudienrat. Frau Ecker-Link wird außerdem mit der endgültigen Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten der Abteilungsleiterin für die Berufsfachschule beauftragt. Außer ihr erhalten Frau Ködderitzsch, Herr Füll, Herr Hofmann, Herr Jacobs und Herr Thomas ihre Urkunden im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Am 27.8. findet die Startkonferenz des HESSENCAMPUS Wiesbaden in unserer Aula statt. Schuldezernentin Scholz und Kulturdezernentin Thies sowie Ministerialrat Hochstätter vom Hessischen Kultusministerium begrüßen zahlreiche Vertreter von verschiedenen Bildungseinrichtungen, die über HESSENCAMPUS vernetzt werden sollen. Die Veranstaltung wird von Patrick Körber, Redakteur des Wiesbadener Kurier, moderiert.

Zum Schuljahresbeginn werden Frau Kienel (Wirtschaft/ Spanisch), Frau Reins (Wirtschaft/Politik) und Herr Michel (Wirtschaft/Datenverarbeitung) neu eingestellt. Weitere fünf Lehrkräfte unterstützen uns als Lehrbeauftragte: Frau Dr. Meyer-Ahmerkamp, Frau Harms, Herr Becker, Herr Berger und Herr Zender. Drei neue Referendarinnen verstärken unser Lehrerteam: Frau Aulenbacher, Frau Heinermann und Frau Koj.

Wir werden am 16.8.2010 neu aufnehmen: 11 Klassen im BG, 4 Klassen in der HBFS, 3 Klassen in der BFS und 1 Klasse BGJ. In der Teilzeitberufsschule rechnen wir wieder mit rund 60 Klassen.

Auch die Brandschutzmaßnahmen werden in den Sommerferien mit dem Einbau zahlreicher Türen fortgesetzt.

In den Sommerferien werden die Laborräume im 3. Stock des Atriumgebäudes zu Normal-Klassenräumen zurückgebaut. Sie werden neuer Stützpunkt der Immobilienkaufleute und der Veranstaltungskaufleute.

Kurz vor Beginn der Ferien haben fünf Kolleginnen und Kollegen die Beauftragung mit einer A14-Stelle erhalten.

Nach rund 45 Jahren Fotografenausbildung an der FLS werden die letzten Schüler nach Frankfurt abgegeben. Am 11.6.2010 wurde ein stimmungsvoller Abschied zelebriert, an dem "Ehemalige" aus den letzten 45 Jahren teilnahmen. Unsere Fachlehrerin Martina Zier wird die "Wiesbadener" und die "Frankfurter" an der Gutenbergschule ab sofort gemeinsam betreuen, während Ulrich Bingel an der FLS bleibt.

Zum Schuljahresende gehen in Ruhestand: Frau Bessei und Herr Dr. Meyer. Frau Zier wurde nach Frankfurt an die Gutenbergschule versetzt, Herr Nordhoop geht nach Rüsselsheim an die Werner-Heisenberg-Schule, um dort eine Abteilungsleiterstelle zu besetzen.

Ende Juni werden die erfolgreichen Abiturienten und die Schüler der HBFS, der BFS und des BGJ in der Aula verabschiedet. Der ABI-Ball findet wieder einmal in der Alten-Lok-Halle in Mainz statt.

Die Karin-Elisabeth-Loos-Stiftung hat in diesem Jahr beschlossen, den Vorschlag der Schulleitung mit einem 1. Preis zu belohnen. Der Abiturient in der Fachrichtung Chemietechnik Timmy Majer nimmt am 18.6. im Festsaal des Rathaus den Preis in Höhe von 2.500,00 EUR in Empfang.

Am 14.6. besuchten uns die Präsidentin des DRK-Landesverband Hessen Frau Bundesministerin a.D. Hannelore Rönsch und der OB Dr. Helmut Müller, um den Initiatoren des Spendenaufrufs für die Erdbebenopfer in Haiti zu erläutern, was mit den Spendengeldern passiert (siehe auch 19.2.2010). Die Presse und das Fernsehen sind vor Ort.

Der Schulleiter Wolfgang Thiel wurde in eine Arbeitsgruppe des Hessischen Kultusministeriums berufen, die die Stellenberechnung für die Beruflichen Schulen überprüfen soll.

Zwei unserer Abiturienten, Paola Wendring und Yoel Yachou, haben beim Wettbewerb "20 Jahre Deutsche Einheit", der von der Landeszentrale für Politische Bildung und dem Präsidenten des Hessischen Landtages ausgeschrieben wurde, den 2. Platz erreicht. Sie haben in ihrer Freizeit einen Film aus Zeitzeugenbefragungen und historischen Mitschnitten hergestellt. Die Preisverleihung fand im Landtag statt.

Unsere Veranstaltungskaufleute wurden sensationelle Sieger beim DECA-Wettbewerb (Distributive Educationel Club of America), der diesmal in der Nähe von Osnabrück mit vielen teilnehmenden Schulen ausgetragen wurde. Unsere Lehrerin Kerstin Swonke begleitete das Siegerteam der Friedrich-List-Schule nach Norddeutschland, wo es mit der innovativen Vermarktung des Produktes "Maggi" einen hervorragenden 1. Platz belegte.

In den Osterferien werden weitere Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes durchgeführt.

Im April wird Studienrätin Martina Ecker-Link mit der Wahrnehmung der Aufgaben einer Abteilungsleiterin für die Berufsfachschule und das Berufsgrundbildungsjahr beauftragt. Damit sind endlich wieder alle Funktionsstellen besetzt.

Am 15. März begannen für 114 Schülerinnen und Schüler die schriftlichen Abiturprüfungen.

Am 19. Februar haben Schüler der Klasse 11.94 (Höhere Berufsfachschule) Oberbürgermeister Dr. Müller einen Spendenscheck für die Erdbebenopfer in Haiti in Höhe von 1.000 € im Rathaus überreicht.

Bis zum offiziellen Meldetermin haben sich 240 Interessenten für den Besuch des Beruflichen Gymnasiums angemeldet. Demnach werden wir 11 Klassen im BG neu einplanen.

In der Woche vom 8.-12. Februar absolvierten die Leistungskurse Wirtschaft der Jahrgangsstufe 12 das WIWAG-Planspiel. Dabei wurde ein mehrjähriger Geschäftsverlauf einer fiktiven AG simuliert. Am 12. Februar fanden die "Hauptversammlungen" statt.

Am 4. Februar fand der Pädagogische Tag dieses Schuljahres statt, diesmal in der Schule in mehr als 10 verschiedenen Arbeitsgruppen.

Zum 1. Februar verstärken Frau Manhold als Fachlehrerin und zwei Lehrer im Vorbereitungsdienst das Lehrerteam der Schule.

Am 29. Januar verabschiedete das Kollegium Frau OStR'in Michaela Seipel, die an das Studienseminar Darmstadt als Ausbilderin berufen wurde, und OStR Jürgen Seiberling, der nach rund 35 Jahren Dienstzeit in Deutschland und an verschiedenen süd- und mittelamerikanischen Schulen in den Ruhestand ging.

Am 25. Januar fand das erste Ausbildergespräch mit den Ausbildungsbetrieben der Veranstaltungskaufleute statt. Die Betriebe bedankten sich ausdrücklich für das bemerkenswerte Engagement des Lehrerteams, welches den neuen Ausbildungsberuf betreut.

In den Weihnachtsferien wurden aus Mitteln des Konjunkturprogramms neun elektronische Whiteboards (interaktive Tafeln) in verschiedenen Klassen- und Fachräumen eingebaut. Am 22. Januar fand die erste Schulung für die Nutzer statt.

 

   
2009  

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 4. Dezember verstarb unser ehemaliger Abteilungsleiter StD Richard Roitsch im Alter von 90 Jahren.

Ab 30.11.2009 ist Frau Michaela Riebeling neue Büroleiterin der Friedrich-List-Schule.

Der Leistungskurs Mathematik von Studienrätin Lisa Quasnitschka hat wieder einen Adventskalender erarbeitet, der in diesem Jahr sogar in der Frankfurter Rundschau überrregional veröffentlicht wird. Den Siegern winken Konzertkarten für die Alte Oper, die Jahrhunderthalle und die Festhalle.

Am 10. November unterzeichnen OStD Thiel und der Geschäftsführer der METRO Mainz-Kastel, Wolfgang Kerst, eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler qualifizierter und praxisorientierter auf die Anforderungen des Berufslebens vorzubereiten. Die Unterzeichnung fand im Plenarsaal des Frankfurter Römers statt.

Im November haben die beiden Referendarinnen Frau Stassen und Frau Manhold ihre zweite Staatsprüfung mit sehr erfreulichen Ergebnissen bestanden.

Zum Zeitpunkt der großen Schulstatistik hat die FLS mit insgesamt 2068 Schülerinnen und Schülern die höchste Schuelerzahl seit ihrem Bestehen erreicht.

Mit der Fenstersanierung im Hauptgebäude hat die Schule ein neues Gesicht bekommen. Die Arbeiten konnten fast fristgerecht abgeschlossen werden, die 3fach verglasten Fenster bieten in Verbindung mit den elektrischen Rollläden sehr guten Wärme- und Windschutz sowie perfekte Verdunklungsmöglichkeiten.

Am 30. September wurde Studiendirektor Thomas Meyke als neuer Ständiger Vertreter in sein Amt eingeführt. Die Stelle des Abteilungsleiters III (Berufsfachschule/BGJ) wird umgehend neu ausgeschrieben.

Die Sonderprogramme zur Stabilisierung der Konjunktur erlauben den Abschluss der Toilettensanierungen, den Beginn von umfangreichen Brandschutzmaßnahmen in allen Gebäudeteilen und den Ausbau eines barrierefreien Zugangs im Hauptgebäude. Ein neuer Ausgang direkt vom Haupttreppenhaus verkürzt den Weg zur Bushaltestelle.

Über 2000 Schülerinnen und Schüler mit einem besonderen Anwachsen in der gymnasialen Oberstufe und der Höheren Berufsfachschule erzwingen in fast allen Klassen der Berufsschule die Verlegung des zweiten Schultages auf einen Nachmittag in der Woche. Der Schulträger wird dringend gebeten, zusätzliche Räume zur Verfügung zu stellen.

Oberstudiendirektor Wolfgang Thiel ist nun seit 25 Jahren Leiter der Friedrich-List-Schule.

Zum neuen Schuljahr treten folgende neuen Lehrkräfte ihren Dienst an: Frau Berendes-Schirmer, Frau Feuerhake und Herr Schläfer (Rückkehrer aus Beurlaubung), Frau Köhler (neu), Frau Michel (Einversetzung), Frau Schlosser (neu) und Frau Zingraf (neu). Als neue Referendare werden der Schule zugewiesen: Frau Conrads, Frau Havenstein und Frau Reinhardt.

Am 28. Juni gewinnt eine Großhandelsklasse (Frau Snopek) den Leonardo-Award 2009 in der Kategorie Wirtschaft., Preisgeld: 3.000 €.

Der Abiturjahrgang wird Ende Juni mit über 90 Abiturienten in der Aula verabschiedet, der Abi-Ball findet in der Christian-Bücher-Halle statt.

Die DV-Ausstattung wird mit über 70 PC und weiterer Ausstattung erneuert.

Die Werbekaufleute (Marketingkommunikation) haben ihre neuen Räume im Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes bezogen, Internetzugang und ein Notebookwagen mit 24 Notebooks stehen zur Verfügung.

Die Schule erlebt einen unerwarteten Ansturm bei den Anmeldungen für das Berufliche Gymnasium und die Höhere Berufsfachschule; es werden im Gymnasium zwölf (!) Parallelklassen geplant.

Infolge der Konjunkturprogramme von Stadt, Land und Bund werden an unserer Schule in erheblichem Umfang Brandschutzmaßnahmen in Angriff genommen, die Toiletten werden saniert und die Fenster im Hauptgebäude und im Verwaltungsbau erneuert. Das Fernsehen und der Hörfunk (HR) berichten  darüber in verschiedenen Sendungen

Im Mai ordnet das Hessische Kultusministerium den Aubildungsberuf "Veranstaltungskaufmann" neu der FLS zu, die "Gestalter für visuelles Marketing" bleiben weiterhin an der Schule, die Ausbildung der Fotografen wird im neuen Schuljahr in Wiesbaden auslaufen.

Am 13. Mai wird unser ehemaliger Abteilungsleiter StD Hans Jung nach einer bewegenden Trauerfeier auf dem Südfriedhof beigesetzt.

Die Referendare Frau Schlosser, Frau Zingraf und Herr Torz absolvieren im Monat Mai das zweite Staatsexamen mit sehr guten und guten Ergebnissen.

Zum 1. April wird OStR Meyke zum Studiendirektor und Abteilungsleiter für das BGJ und die BFS befördert, die Kollegen Nordhoop und Saalmüller werden zu Oberstudienräten ernannt.

Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres haben zwei Referendarinnen ihren Dienst an der Schule angetreten (Frau Balzhäußer und Frau Weidert). Eingestellt wurde Frau Ungruh mit den Fächern Wirtschaft und Sport.

Am 3. Februar fand ein Pädagogischer Tag zur Leitbildentwicklung im Wilhelm-Kempff-Haus in Wiesbaden Naurod statt. Die Presse berichtete darüber.

Unsere Schule wurde vom Hessischen Kultusministerium für den Modellversuch "hessen.education - Förderung des selbständigen Lernens mit Neuen Medien" ausgewählt. Dafür wurden einige Notebooks zur Verfügung gestellt, die die beteiligten Kollegen im Unterricht einsetzen. Projektleiter ist Herr Füll.

 

2008

Am 3. Dezember berichtete der Wiesbadener Kurier ganzseitig über ein Projekt der Fotografenklasse von Herrn Bingel: "Wie junge Fotografen den Sommer 2008 festhalten". Die Ausstellung wurde von Oberbürgermeister Dr. Müller im Pressehaus eröffnet und ist der Öffentlichkeit zugänglich.

Sechs Schülerinnen und Schüler des Mathe-Leistungskurses von Frau Quasnitschka (BG 12) haben im Rahmen ihrer Beteiligung am "Leonardo-School-Award" der Wiesbaden-Stiftung einen Mathe-Adventskalender entwickelt. Dem Wiesbadener Kurier gefiel diese Idee so gut, dass vom 1. bis 24.12. jeden Tag im WK auf Seite 2 eine Aufgabe erscheint, die den WK zur einzigen Zeitung und die Stadt Wiesbaden zur einzigen Stadt Deutschlands mit einem Mathe-Adventskalender macht. Und die FLS steht jeden Tag in der Zeitung. Die richtigen Lösungen werden über unsere homepage erfasst, dafür gibt es Punkte und wer am 24.12. die höchsten Punktzahlen erreicht hat, gewinnt wertvolle Preise.

Zum Jahresende haben die Referendare Frau Ittner, Frau Nurtsch, Herr Kees und Herr Löhr mit sehr guten und guten Ergebnissen die Zweite Staatsprüfung bestanden.

Am 1.12.2008 wird der stellvertretende Schulleiter Rainer Strack an die benachbarte Schulze-Delitzsch-Schule versetzt und mit der Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten eines Schulleiters beauftragt. Die Stelle des Ständigen Vertreters wird umgehend neu ausgeschrieben.

Zum Zeitpunkt der großen Statistik am 1. November hat die Friedrich-List-Schule die höchste Schülerzahl seit Bestehen zu verzeichnen: 1.259 Teilzeit- und 738 Vollzeitschüler = 1.997 Schüler und 111 Lehrkräfte sind im Hause.

Das Hessische Kultusministerium genehmigt den Antrag der Schule auf Ausweitung des Angebots in der gymnasialen Oberstufe um die Fachrichtung "Gesundheit". Die Vorbereitungen für das neue Schuljahr laufen in Kooperation mit der Louise-Schroeder-Schule.

Ab September ist unser Schulleiter Wolfgang Thiel mit der Hälfte seiner Arbeitszeit an das Staatliche Schulamt abgeordnet, um die Schulaufsicht für die Beruflichen Schulen im Bereich des Staatlichen Schulamtes Wiesbaden / Rheingau-Taunus-Kreis teilweise wahrzunehmen.

Oberstudienrat Thomas Meyke wird zu Beginn des Schuljahres mit der Wahrnehmung der Dienstobliegenheiten eines Studiendirektors für die Abteilung Berufsfachschule / BGJ beauftragt.

Spanisch wird als 5. Fremdsprache neben Englisch, Französisch, Italienisch und Latein (nur Klasse 11) ab sofort angeboten.

Zum Schuljahresbeginn werden folgende Lehrkräfte in das Kollegium aufgenommen: Frau Heckenthaler, Frau Hell-Berlin, Frau Hillebrand-Zienicke, Herr Kellputt, Frau Kirbst, Frau Koch, Frau Saur, Herr Schuhmacher, Frau Swonke, Herr Schwedhelm und Herr Triquart. Damit hat das Kollegium die höchste Mitarbeiterzahl seit Bestehen der Schule erreicht.

In den Sommerferien beginnen endlich die Sanierungsarbeiten in den Toiletten, nicht mehr benötigte Werkstatträume der Schauwerbegestalter werden zu 2 Klassenräumen und einem Sammlungsraum umgebaut.

Zum Schuljahresende werden die Kollegen Studiendirektor Willmann, Oberstudienrat Stiegler und der Lehrbeauftragte Machenheimer in den Ruhestand verabschiedet. Außerdem verlassen Frau Cole, Frau Hill, Herr Michaely und Frau Sommer das Kollegium.

Der Förderverein hat aus seinen Mitteln die Räume 001, 101 und 301 mit Beamern und Lautsprechern ausgestattet. Am 13. Juni werden die Abiturienten des Jahrgangs 2008 in der Aula verabschiedet. In diesem Jahr haben 86 Schüler die Reifeprüfung erfolgreich abgelegt.

Am 31. Mai ist die OStR'in a.D. Berta Werner, ehemals Lehrerin für Deutsch und Geschichte im BG, im Alter von 82 Jahren verstorben.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes hat unseren Absolventen Malte Schulze aus dem Abschlussjahr 2007 als Stipendiaten aufgenommen.

Im Mai treffen sich Vertreter der Schulaufsicht mit der Schulleitung und der Steuergruppe, um die nach der Schulinspektion vorgeschriebene Zielvereinbarung zu diskutieren.

Die Berufsfachschulkollegen richten ab Mai einen Hausaufgabenraum ein, der montags bis donnerstags nach 13 Uhr für zwei Stunden von Lehrkräften in ihrer Freizeit besetzt wird. Damit sollen vor allem die Schüler unterstützt werden, die zu Hause keinen ruhigen Arbeitsplatz haben, um ihre Hausaufgaben zu erledigen. Die Idee reifte im Rahmen des buddy-Projekts, an dem drei Lehrkräfte der Schule (Frau Ecker-Link, Frau Ködderitzsch, Herr Meyke) teilnehmen. Ziel des Projektes ist es, die schulischen Chancen der Berufsfachschüler zu verbessern und die Abschlussquote zu erhöhen.

Am 6./7. Mai fand wieder das Bewerbertraining für die Jahrgangsstufe 10 der Berufsfachschule statt. Zwölf Vertreter von Ausbildungsbetrieben simulierten mit den Schülern die Gesprächssituation und gaben wieder wertvolle und realitätsnahe Hinweise für einen besseren Auftritt in der Bewerbungssituation. Frankfurter Rundschau und Wiesbadener Kurier berichteten ausführlich.

Am 15. April präsentierten die Werbekaufleute im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs "Ehre und Karriere" ihre Beiträge. Siebzehn Unternehmen in Deutschland suchen damit Nachwuchstalente für die Werbebranche. Es sind erhebliche Siegerpreise ausgelobt. Wiesbadener Kurier und Tagblatt berichten ausführlich.

Im Februar 2008 haben bereits über 100 Auszubildende die Möglichkeit genutzt, den ECDL (European Computer Driving Licence) zu erwerben. Die FLS wurde als erstes Prüfzentrum in Wiesbaden akkreditiert, nachdem die Lehrkräfte Frau Hofmann-Woydich und Herr Nordhoop die Abnahmeberechtigung erworben hatten. Den erfolgreichen Teilnehmern wurden die begehrten Zertifikate in feierlichem Rahmen überreicht.

"Wir müssen den Schülern etwas bieten" ist die headline eines großen Artikels im Wiesbadener Kurier vom 13. Februar in der Serie "Heute: Arbeitswelt". Frau Thiel beschreibt sehr anschaulich, was angehende Werbekaufleute heute zu lernen haben und wie sich die Tätigkeit eines Berufsschullehrers in den letzten Jahren verändert hat. Eine großartige Werbung für den Beruf und die Schule.

Zum 4. Februar werden die ehemaligen Referendare Frau Schardt und Herr Füll als Beamte eingestellt, Frau Heil kehrt aus dem Erziehungsurlaub zurück. Der Schule werden zwei neue Referendare zugewiesen: Frau Manhold und Frau Stassen.

 

2007

Im Januar erhält der Drogeriebesitzer Martin Machenheimer das ihm vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Oberbürgermeister überreicht. Herr Machenheimer ist seit 1965 Lehrbeauftragter an der Friedrich-List-Schule im Bereich Einzelhandel/Drogeriewaren, Mitglied eines Prüfungsausschusses der IHK und Aufgabensteller bei der AKA Nürnberg.

Am 25. Januar verabschiedet unsere Kultusministerin Frau Wolff den langjährigen Direktor des Staatlichen Schulamtes Sigurd Bender in einer würdigen Feier in der Aula unserer Schule in Anwesenheit von rund 200 Gästen in den Ruhestand.

Zum Schulhalbjahresende verlassen uns die Oberstudienräte Grünig und Nath in den Ruhestand.

Vier neue Referendare und eine neue Kollegin aus Berlin verstärken das Lehrerteam unserer Schule. Einschließlich aller Abordnungen von anderen Schulen umfasst das Kollegium nun über 120 Personen.

Am 16. Februar fanden die Präsentationen zum Planspiel der Wirtschaft-LK statt. Die "Vorstände" berichteten in der "Hauptversammlung" und stellten sich kritischen Aktionärsfragen.

Am 21. Februar fand der erste "Kulturtag" im Beruflichen Gymnasium statt, bei dem die Schüler vielseitige und überraschende Produkte zum Thema "Toleranz" präsentierten.

Ab März ist die Stelle der Büroleiterin mit Frau Berger neu besetzt.

Die neu ausgebauten Physik-Labore im zweiten Stock des Hauptgebäudes gehen ihrer Vollendung entgegen. Sie werden ab dem neuen Schuljahr betriebsbereit sein.

In der Gesamtkonferenz am 14. März wurde von der Steuergruppe das neue Schulprogramm im Entwurf vorgestellt und diskutiert. Die Gesamtkonferenz hat dem Entwurf ohne Gegenstimmen zugestimmt.

Am 16. März beginnt die erste Prüfung des Landesabiturs mit dem Fach Mathematik. Die schriftlichen Prüfungen werden an verschiedenen Tagen landeseinheitlich bis zum 30. März durchgeführt.

Die Referendare Frau Braetz und Herr Donie legen mit sehr gutem Erfolg die zweite Staatsprüfung ab.

Das Hessische Institut für Qualitätsentwicklung (IQ) hat mit vier Inspektoren in der Zeit vom 29.-31. Mai die Friedrich-List-Schule besucht. Insgesamt wurde in 60 Unterrichtsstunden hospitiert und die Inspektoren führten gezielt Interviews mit Lehrern, Schülern, Eltern, Vertretern der Ausbildungsbetriebe, dem Verwaltungspersonal, den Abteilungsleitern und der Schulleitung. Die Schulleitung erstellte diverse Berichte im Vorfeld und gewährte Einsicht in Konferenzunterlagen. Das neue Schulprogramm stand im Mittelpunkt der Analysen.

Im Juni erhalten wieder über 90 Abiturienten ihre Reifezeugnisse in der Aula. Der Abi-Ball findet diesmal in Bischofsheim statt. Während im Jahre 2006 der Abi-Streich in der Anlage eines Teiches auf dem Schulgelände bestand, wurde 2007 die Teichanlage mit einer Fuhre Sand zu einem Beachparty-Gelände erweitert.

Zwei ehemalige Schüler der FLS haben in diesem Jahr den 65. Geburtstag gefeiert: Dr. Ulf Böge, Präsident des Bundeskartellamtes in Bonn, Abiturjahrgang 1962, und Claus Wisser, Inhaber der WISAG, einem der europaweit größten Unternehmen im Gebäudemanagement mit über 20.000 Beschäftigten. Claus Wisser ist Gründungsmitglied unseres Fördervereins ebenso wie des von ihm geförderten Rheingau-Musik-Festivals.

Zum Schuljahresende verlassen uns die Kollegen Dr. Becker (Kassel), Krauss (Ruhestand), Frau Littig (Offenbach), Dr. Schwanke und unser langjähriger Hausmeister Gharbi (Ruhestand).

Zu Beginn des neuen Schuljahres treten Frau Scholz (eh. Braetz), Frau Cole, Frau Sommer, Herr Dr. Keutzer, Herr Michaely und die neuen Referendare Frau Schlosser, Frau Zingraf und Herr Torz ihren Dienst an.

Der Bericht des IQ zur Schulinspektion wird am 3. September allen Interessierten vorgestellt.

Mit Beginn des Schuljahres 2007/2008 wurde unsere Schule als ECDL-Zertifizierungszentrum anerkannt (ECDL = Europäischer Computerführerschein). Inzwischen wurden bereits 68 Prüfungseinheiten abgenommen, die Lizenz dazu haben Herr Nordhoop und Frau Hofmann-Woydich erworben. Wegen der großen Nachfrage mussten die online-Abnahmen bereits kontingentiert werden.

In den Herbstferien statten die Kollegen Stiegler und Wetzel, die sich vorher bereits um den Ausbau des Teiches gekümmert hatten, die Wasserstelle mit einer solargetriebenen Fontäne zur Wasserumwälzung aus.

Im Oktober wird Frau Müller nach über 27 Jahren Tätigkeit im Büro der FLS mit einer kleinen Feier im Lehrerzimmer in den Ruhestand verabschiedet.

Im November legen die Referendare Frau Schardt und Herr Füll mit sehr gutem Ergebnis die Zweite Staatsprüfung ab.

Im Dezember organisiert Herr Wetzel eine große Infoveranstaltung ehemaliger Schüler, die der Jahrgangsstufe 12 des BG über ihre Studiengänge und verschiedene Ausbildungsberufe aus erster Hand berichten.

Herr Weifenbach tritt seinen Dienst als neuer Hausmeister an.

Die Kaufleute für Marketingkommunikation beteiligen sich wieder erfolgreich am Agency Day in der Wuth'schen Brauerei.

Am 1. Februar tritt Frau Reichel als Sekretärin in das Büroteam unserer Schule ein. Sie ist zuständig für das BG, die BFS und das BGJ.

 


2006


Im Mai stellt der Deutsch-LK von Frau Dr. Schlicht einen gemeinsam verfassten Roman vor, der auf ein breites Medienecho stößt.

Im Juni findet wieder ein besonderes Bewerbertraining in der Berufsfachschule statt, an dem sich zahlreiche Ausbilder / Personal- verantwortliche Wiesbadener Firmen beteiligen. Die Presse berichtet.

Im Sommer haben wir endlich T-Shirts und Polohemden mit dem Schullogo, die im Rahmen eines Projektes in einer Großhandelsklasse beschafft werden (Frau Braetz).

Die Pläne zur Verlagerung des Physiklabors ins Hauptgebäude werden konkret.

Im Untergeschoss des Verwaltungsgebäudes wird ein weiterer DV-Fachraum eingerichtet mit 12 Arbeitsplätzen und Internetzugang.

Im Juni werden wieder 90 Abiturienten entlassen. Der Schulball findet in der Phönix-Halle in Mainz statt.

Der Abiturient Felix Gärtner aus dem Jahrgang 2006 wird in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Sein Bruder Max - ebenfalls List-Schüler - ist Stipendiat seit 2004.

Das neue Standortverzeichnis für Fachklassen in Hessen schreibt fest, dass wir Standort bleiben für Fotografen, Medienkaufleute (ehemals Verlagskaufleute), Gestalter für visuelles Marketing (ehemals Schauwerbegestalter).

Die Fotografen reduzieren den Anteil analoger Bildbearbeitung zugunsten der digitalen Bildbearbeitung. Dazu wird ein Entwicklungslabor aufgelöst und durch 12 PC mit entsprechender Ausstattung ersetzt.

Im September nehmen über 150 Schüler und Lehrer an einer Stammzellen-Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei teil.

Am 1. November haben wir die höchste Schülerzahl der letzten 20 Jahre erreicht: 1.102 Berufsschüler, 24 Schüler im BGJ, 178 Schüler in der Berufsfachschule, 145 Schüler in der Höheren Berufsfachschule und 405 Schüler im Beruflichen Gymnasium = 1.854 Schüler.

Die Teilzeitberufsschule hat fast durchgängig den zweiten Schultag am Nachmittag, da am Vormittag nicht mehr genug Räume zur Verfügung stehen. Dem Kollegium gehören jetzt über 100 Lehrkräfte an.

Im Dezember nehmen unsere Werbekaufleute wieder am Agency Day sehr erfolgreich teil. Das Siegerteam wird angeführt von Anna Franziska Gorenflo, Schülerin der Klasse 11.75.

Zum Jahresende geht Frau Weber, Büroleiterin seit 1973, nach 46 Jahren Berufstätigkeit bei der Stadtverwaltung in den Ruhestand. Sie wird im Rahmen unseres vorweihnachtlichen Zusammenseins vom Kollegium verabschiedet.

 


2005


Zum Jahresbeginn tritt das Rauchverbot auf dem Schulgelände in Kraft. Die ARD berichtet im Mittagsmagazin, SWR 3 im Rundfunk, die BILD-Zeitung als Printmedium über die Umsetzung an unserer Schule.

Im Januar präsentieren die beiden Verkäufer-Grundstufenklassen vor einem großen Zuhörerkreis in der Aula ihre Ausbildungsbetriebe. Der Wiesbadener Kurier berichtet darüber.

Im Februar erfolgt ein Gegenbesuch von Schülern der General H. Arnold High School auf dem Hainerberg.

Im März finden erneut unter großer Beteiligung von Betrieben die Berufsinformationstage für die Jahrgangsstufe 12 des BG sowie für die Klassen 12 der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung statt.

Im April findet die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt, auf der über die erfolgreiche Sammelaktion für Schülerspinde berichtet wird. Der Vorstand wird für zwei Jahre wiedergewählt.

Am 12. Mai ist unsere Aula Veranstaltungsort des 1. Regionalen Bildungsforums, welches das Staatliche Schulamt in der Region mit 150 Teilnehmern veranstaltet.

Bei der Berufsbildungsmesse im Juni in den Rhein-Main-Hallen wird wieder von Frau Dorant der Stand der Beruflichen Schulen ausgestattet.

Am 10. Juni ist die neugestaltete Homepage unserer Schule im Netz. Herr Christian Schmidt hat sie mit Schülern einer AG aus DV-Technikern und in Kooperation mit den Fotografen (Frau Zier) völlig neu konzipiert.

Am 13. Juni wird Gönül Karabey, bis vor wenigen Wochen Auszubildende im Einzelhandel, von ihrem Bruder erschossen, weil sie möglicherweise einen Deutschen heiraten wollte. Am 30. Juni filmt der Hessische Rundfunk in der Schule und während eines Protestzuges durch die Stadt.

Frau Hildegard Thiel wird vom Hessischen Kultusministerium in die Rahmenlehrplan-Kommission des Bundes zur Neuordnung des Ausbildungsberufes Werbekaufmann berufen.

Zum Ende des Schuljahres werden die OStR Fronauer und Duhmer in den Ruhestand verabschiedet.

In der ersten Schulwoche nach den Ferien haben alle neuen Berufsfachschulklassen unter Anleitung einer Theaterpädagogin ein Kommunikationstraining und ein grundlegendes Methodentraining durch die Kollegen erhalten. Dies hat sich im Unterrichtsbetrieb bisher sehr positiv bemerkbar gemacht.

Das von Herrn Wetzel seit einigen Jahren entwickelte Berufsbildungs- und -informationskonzept an unserer Schule wird am 23. September in einer Wettbewerbspräsentation den Wirtschaftsjunioren Deutschlands in Heidelberg vorgestellt. Unsere Praktikantin Sehnaz Aslan, Herr Wetzel und Herr Thiel bieten eine Power Point Präsentation und Erläuterungen zur Realisierung in den Jahrgangsstufen 11 und 12 und erlangen in der Kategorie Gymnasien/Berufliche Schulen bei insgesamt über 200 teilnehmenden Schulen in der Finalrunde den 2. Platz. Die Presse berichtet ausführlich über das sensationelle Ergebnis.

Mit Stichtag 1. November (große Statistik) hat sich unsere Schülerzahl weiter erhöht. Die Teilzeitberufsschule verzeichnete mit fast 100 Schülern mehr einen deutlichen Anstieg auf 1.026 Schüler, das Gymnasium blieb mit 400 Schülern konstant, Höhere Berufsfachschule, Berufsfachschule zum mittleren Abschluss und das BGJ hatten leichte Zuwächse, so dass 1.758 Schüler und 103 Lehrkräfte die Schule an ihre räumliche Kapazitätsgrenze bringen.

Ab dem 17. November wird den Klassen BG 11 ein dreitägiges Methodentraining erstmals flächen- deckend angeboten. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat, welches sie bei Bewerbungen präsentieren können.

Die AG der Direktoren an öffentlichen Beruflichen Gymnasien wählt am 11. Oktober bei ihrer Herbsttagung OStD Thiel einstimmig für weitere 3 Jahre zu ihrem Vorsitzenden.

Im Rahmen des Agency Days des IMK (Institut für Marketing und Kommunikation) haben wie im Vorjahr Auszubildende zum Werbekaufmann mit ihrem Team den ersten Platz belegt. Dominique Massen (11.75) wurde am 2. Dezember in der Wuthschen Brauerei in Wiesbaden unter 94 Teilnehmern aus Frankfurt und Wiesbaden mit ihrem Team Wettbewerbsieger.

Die Vorbereitungen zum ersten Landesabitur im Jahre 2007 laufen auf Hochtouren. Unsere Lehrkräfte Frau Dr. Schlicht (Deutsch), Frau Radler (Italienisch), Herr Strack (Wirtschaftslehre) und Herr Wetzel (Rechnungswesen) sind an verantwortlicher Stelle dabei, die Lehrpläne zu aktualisieren und Aufgaben zu erstellen.


2004


Zweiter Förderpreis Handel zum Thema "Stadtkonzeption und Stadtmarketing für die Zukunft Wiesbadens" ausgeschrieben und vergeben.

Max Gärtner (Abiturjahrgang 2002) wird als erster Absolvent unseres BG Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im März findet ein Workshop für die Fotografenklassen mit der bekannten Wiesbadener Fotografin Monika Werneke und ihrem Kronberger Kollegen Wolfgang Sauer zum Thema "Digitale Portraitfotografie" statt. Der Workshop wird auch unterstützt von der Firma EPSON, die mit ihren Druckern großformatige Farbausdrucke ermöglicht.

Die Schauwerbegestalter übernehmen erstmals die Ausstattung des Infostandes für alle Beruflichen Schulen der Region auf der Ausbildungsmesse der IHK in den Rhein-Main-Hallen.

Vier Lehrkräfte der Schule werden in die Kommissionen des Kultusministeriums zur Vorbereitung des Landesabiturs im Jahre 2007 berufen (Frau Dr. Schlicht für Deutsch, Fr. Radler für Italienisch, Herr Strack für Wirtschaftslehre, Herr Wetzel für Rechnungswesen).

Die Abiturientin Michaela Götz (Abiturjahrgang 2004) erhält als erste Absolventin unserer Schule den 1. Förderpreis der Karin-Elisabeth-Loos-Stiftung.

Bei der Auswertung der Vorschläge für die schriftliche Abiturprüfung 2004 erreicht unter 17 Schulen die FLS Rang 1.

Im September findet die Bundestagung der Lehrkräfte in der Werbewirtschaft statt, organisiert von der Fachkonferenz Werbung an unserer Schule.

Im Dezember werden Stefanie Köhn und André Stritter aus der Fachstufe 1 der Werbekaufleute Sieger eines Wettbewerbs anläßlich des Agency Days in der IMK gegen rund 100 Mitbewerber aus Frankfurt und Wiesbaden.


2003


Erster Förderpreis Handel, gestiftet von der Firma dexxon zum Thema: Der Handel und das Einwegpfand, ausgeschrieben und vergeben.

Als neue Abteilungsleiterin für das Berufliche Gymnasium wird Frau Dr. Schlicht von Oberursel an die Friedrich-List-Schule versetzt.

Im Juni findet die Gründungsversammlung des "Förder- und Freundeskreis der Friedrich-List-Schule e.V." statt.

Der erste standardisierte Berufseignungstest für die Jahrgangsstufe 11 sowie eine Berufsinformations- veranstaltung für Schüler der Jahrgangsstufe 12 finden im Sommer statt.

Im Herbst wird mit dem Umbau der alten Küche zum neuen Warenverkaufskunderaum begonnen.

Mit 680 Vollzeitschülern erreicht die Schule einen vorläufigen Höchststand an Vollzeitschülern, während die Zahl der Teilzeitschüler auf 920 absinkt. Dementsprechend sind erstmals über 100 Lehrkräfte an der Schule tätig.

Der im November 2003 neu ausgestattete Internetraum wird im Januar 2004 komplett entwendet.


2002


Acht junge Lehrkräfte beteiligen sich am Modellversuch PEBE (Personalentwicklung in der Berufseinstiegsphase). Die Sitzungen finden weitgehend in unserer Schule statt.

Hans-Joachim Weidlich wird neuer Abteilungsleiter I (Einzelhandel, Groß- und Außenhandel).

Am 26. April findet in der Aula der gemeinsame Festakt von Friedrich-List-Schule und Schulze-Delitzsch-Schule zum 100jährigen Gründungsjubiläum statt. Eine Festschrift beider Schulen erscheint.

Das erste Schulprogramm der Friedrich-List-Schule wird fertigestellt, beschlossen und veröffentlicht.

Das Berufliche Gymnasium wird um den Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik erweitert, der mit zwei Klassen 11 startet. Dritter Besuch von Austauschschülern aus San Sebastian bei den Schauwerbegestaltern.

Die Schule organisiert im September die Bundestagung der AG der Direktoren der deutschen Wirtschaftsgymnasien mit über 100 Teilnehmern.


2001


50 Jahre Hochschulreife an der Friedrich-List-Schule; am 9.März treffen sich 12 "Ehemalige" von 21 Schülern, die am 9.März 1951 die erste "Reifeprüfung" abgelegt haben.
Die "AG gegen Rechts" organisiert ein "multikulturelles Sommerfest" und mit dem "Ehemaligen" Wilhelm von Sternburg (ehem. Chefredakteur Fernsehen des Hess. Rundfunks), eine Lesung aus Haffners "Geschichte eines Deutschen".

Rainer Strack, Abteilungsleiter für das Berufliche Gymnasium, wird Nachfolger von Frau Jung-Burk, die als stellvertretende Schulleiterin in Ruhestand gegangen ist.


2000


Die neu ausgestatteten Fachräume für Schauwerbegestalter werden übergeben.
Einrichtung des Blockunterrichts für Fotografen.

Die Schülerzahl der Friedrich-List-Schule ist wieder auf 1.700 angestiegen.


1999


Erster Schüleraustausch mit Didcot (England) in der Teilzeitberufsschule.


1998


Die Friedrich-List-Schule verfügt nun über 6 Fachräume für Datenverarbeitung mit 90 PCs.
Die Schule ist inzwischen wieder Ausbildungsschule für 8 Referendare.
Erstmals wird die Leistungsfachkombination Physik/Wirtschaft angeboten.

Im Rahmen der Aktion "Schulen ans Netz" wird der erste Internetanschluss an der Friedrich-List-Schule installiert.


1997


Erster Schüleraustausch mit San Sebastian (Spanien) mit den Schauwerbegestaltern im Rahmen eines EU-Projektes.

Einrichtung einer länderübergreifenden Fachklasse für Werbekaufleute.

Eröffnung der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung (Fachrichtung Wirtschaft).

Einrichtung des Blockunterrichts für Kaufleute im Einzelhandel, alternativ zum Teilzeitmodell.


1996


Das deutlich verringerte Ausbildungsplatzangebot in der Region lässt die Schülerzahl der Friedrich-List-Schule auf insgesamt 1.299 Schüler absinken.

Der naturwissenschaftliche Trakt im Hauptgebäude wird völlig saniert und für den Chemiebereich neu ausgestattet.


1995


Beginn des Schüleraustausches mit dem beruflichen Gymnasium in Vizenza.


1994


Gründung einer Minicompany in Shannon (Irland) durch den Leistungskurs Englisch, Jahrgangsstufe 12, StR. Schmitt, im Rahmen eines EU-Projektes.


1992


Fertigstellung und Übergabe der neuen Labore für Fotografen und Fotolaboranten.

Erster "Tag der öffenen Tür" an der Friedrich-List-Schule, Vorstellung des neuen "List-Shops" in der Zeitschrift "Hessen macht Schule" des Hessischen Kultusministeriums.


1991


Die Friedrich-List-Schule beteiligt sich am Modellversuch "Hesat" (Hessen-Sachsen-Anhalt-Transfer) zum Transfer von neuen Technologien in der kaufmännischen Ausbildung in den neuen Bundesländern.


1990


Erster Schüleraustausch mit dem Beruflichen Gymnasium in Prato (Italien).


1989


Gedenkfeier zum 200. Geburtstag von Friedrich List und zum 40jährigen Bestehen der Schule in Anwesenheit von Kultusminister Dr. Wagner.


1988


Die Friedrich-List-Schule beteiligt sich am Modellversuch "Hermes" (Hess. Erprobung technischer Kommunikations-Medien in beruflichen Schulen);

Implementation eines Warenwirtschaftssystems.


1986


Die Friedrich-List-Schule erreicht ihre bisher höchste Schülerzahl: 1.263 Teilzeit- und 632 Vollzeitschüler werden von 75 Lehrkräften unterrichtet, dazu kommen ca. 20 Abordnungen von der Kerschensteiner- und der Friedrich-Ebert-Schule.


1985


Es wird eine länderübergreifende Fachklasse für Verlagskaufleute eingerichtet.


1984


Wolfgang Thiel wird neuer Schulleiter der Friedrich-List-Schule.

Eine länderübergreifende Fachklasse für Kaufleute in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft wird eingerichtet.


1977


Errichtung eines Berufsgrundbildungsjahres an der Friedrich-List-Schule. Das Wirtschaftsgymnasium und das Technische Gymnasium werden im Zuge der Reform der gymnasialen Oberstufe zum Beruflichen Gymnasium zusammengefasst. In Kooperation mit der Kerschensteinerschule erfolgt der Modellversuch zur Doppelqualifikation "Allgemeine Hochschulreife und Berufsausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten" in einem dreijährigen Bildungsgang.


1976


Die Schulze-Delitzsch-Schule übernimmt die Höhere Handelsschule von der Friedrich-List-Schule, die Friedrich-List-Schule übernimmt von der Schulze-Delitzsch-Schule die Gesundheitsberufe, die Hans-Böckler-Schule übernimmt von der Friedrich-List-Schule die Zweijährige Berufsfachschule.

Im Zuge der Neuordnung des kaufmännischen Schulwesens beschließen die Körperschaften der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Friedrich-List-Schule und die Hans-Böckler-Schule zusammenzulegen zu einer neuen Friedrich-List-Schule, die berufsvorbereitende, berufsbegleitende und studienbezogene Schulformen verbindet. Alfred Strothotte wird Schulleiter der erweiterten List-Schule.
Einführung der Grund- und Fachstufenpläne an den kaufmännischen Berufsschulen.


Nov. 1973


Helmut Weber wird als Nachfolger von Dr. Krüger Leiter der Friedrich-List-Schule.

 


Erweiterung des Wirtschaftsgymnasiums um ein Technisches Gymnasium.

6. Juni 1968


Offizielle Einweihung der neuen Gebäude für Friedrich-List-Schule und Hans-Böckler-Schule im Berufsschulzentrum durch Ministerpräsident Georg August Zinn.


1967


Umzug in die Brunhildenstrasse, Vollendung des 2. Bauabschnittes des Berufsschulzentrums.


1960


An der Friedrich-List-Schule wird das Wirtschaftsgymnasium eingerichtet, das zur allgemeinen Hochschulreife führt, während die dreijährige Wirtschaftsoberschule weiterhin nur zum Studium der Wirtschaftswissenschaften berechtigt. Dr. Johannes Krüger wird Nachfolger von Dr. Traumüller als Schulleiter der Friedrich-List-Schule.


1948


Teilung der Handelslehranstalt in eine selbständige Berufsschule (spätere Schulze-Delitzsch-Schule) unter Leitung von Berufsschuldirektor Urban und in eine Wirtschaftsoberschule, Höhere Handelsschule und Handelsschule (spätere Friedrich-List-Schule) unter Leitung von Oberstudiendirektor Traumüller.



Eigentliche Entstehung der Friedrich-List-Schule


1945


Direktor Urban wird kommissarisch Leiter der Städtischen Handelslehranstalt. Er setzt sich für den Wiederaufbau des Gebäudes Manteuffelstrasse 12 ein, was 1947 gelingt.


1944


Das Gebäude Manteuffelstrasse 12 wird zur Brandruine.


1939


Die Städtischen Handelslehranstalten werden von ca. 1900 Schüler/innen besucht. Während des Weltkrieges muß der Unterricht erheblich eingeschränkt werden, da viele Lehrkräfte zum Kriegsdienst eingezogen werden. Durch die Reaktivierung von Pensionären wird der Unterricht teilweise aufrecht erhalten.


1938


Bezug des Gebäudes Manteuffelstrasse 12.


1928


Die Städtischen Handelslehranstalten werden weitgehend in das Schulgebäude in der Bleichstraße verlegt, teilen sich das Gebäude jedoch mit der hauswirtschaftlichen Schule (später Louise-Schroeder-Schule).


1921


Die kaufmännische Fortbildungsschule wird umbenannt in "Städtische Handelslehranstalt". Sie besteht aus drei Abteilungen: Kaufmännische Berufschule (ebenfalls umbenannt), Handelsschule, Höhere Handelsschule. Zum Schuljahresende Ostern 1921 tritt ein Wechsel in der Schulleitung ein. Nachfolger von Direktor Wewer wird Dipl.-Hdl. Dr. Knoll, der die Schule bis 1945 leitet.
Der Unterricht ist auf mehrere Gebäude verteilt, schwerpunktmäßig findet er statt in den Gebäuden Dotzheimer Straße 9 (weißer, grauer und roter Bau).


August
1919


In der Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919 wird erstmals die allgemeine Schulpflicht normiert. In Artikel 145 heißt es: "Es besteht allgemeine Schulpflicht. Ihrer Erfüllung dient grundsätzlich die Volksschule mit mindestens acht Schuljahren und die anschließende Fortbildungsschule bis zum vollendeten 18. Lebensjahre."


24. April
1919


Eröffnung der Höheren Handelsschule und der Handelsschule Wiesbaden.


1916


Direktor Wewer erstellt eine Vorlage zur Errichtung einer Handels- und Höheren Handelsschule. Der Magistrat beschließt zwar die Einrichtung, die Verwirklichung wird jedoch durch die Stadtverordnetenversammlung auf das Kriegsende verschoben.


August 1914


Alle hauptamtlichen Lehrkräfte werden in den Kriegsdienst einberufen. Der Schulvorstand beschränkt den Unterricht auf 3 Wochenstunden.


1905


Der Lehrplan aus dem Jahr 1905 zeigt erstmals Ansätze einer Klassengliederung nach Branchen. Es gab Unter-, Mittel- und Oberstufe für Bank-, Fabrik-, Großhandels- und Einzelhandelsklassen.


13. Sept. 1904


Der Gemeindeschulverband wählte Herrn Wewer zum ersten hauptamtlichen Direktor der Städtischen Kaufmännischen Fortbildungsschule. Seinen Sitz nahm er im Schulgebäude der Wellritzstaße ein, wo 1906 erstmals auch Vormittagsunterricht möglich wurde. Direktor Wewer kümmerte sich um die Fortbildung der zumeist unterrichtenden Volksschullehrer. Er verfasste auch zahlreiche Lehrbücher.


22. April
1902


Eröffnung der Kaufmännischen Fortbildungsschule Wiesbaden. Träger waren der Staat Preußen, die Stadt Wiesbaden und die Handelskammer. Der Unterricht (6 Wochenstunden) fand an Nachmittagen und abends statt. Alle Angestellten in Wiesbadens Handelsgeschäften, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten, waren schulpflichtig. Lehrer waren ausschließlich nebenamtlich tätig.

Obwohl 1902 bereits 272 Jugendliche unterrichtet wurden, hatte die Schule kein eigenes Gebäude. Die Schüler wurden in der Lehrstraßen-Schule und am Schulberg unterrichtet, die Schülerinnen am Schlossplatz.