Berufliches Gymnasium - Die Einführungsphase

Der Übergang in die gymnasiale Oberstufe stellt für viele Schülerinnen und Schüler eine besondere Herausforderung dar. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Trotzdem gibt es Punkte, an denen die Schwierigkeiten in besonderer Weise sichtbar werden:

Damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler die Qualifikationsphase erreichen, haben wir auf die oben genannten Probleme mit folgenden Maßnahmen reagiert:

Der Unterricht ist in festen Klassenverbänden organisiert und umfasst höchstens 25 Schülerinnen und Schüler. Über diese stabilen Gruppen heben wir ein Stück weit die Vereinzelung und Isolierung auf und schaffen eine lernpsychologisch wichtige soziale Grundsicherheit. Diese verstärken wir dadurch, dass wir bei der Zusammensetzung der Klassen versuchen, die Wünsche der Bewerber so weit wie möglich zu erfüllen.

Alle eingesetzten Lehrkräfte bemühen sich bewusst um ein tolerantes und freundliches, aber auch erfolgsorientiertes Lernklima. Die Beratung bildet dabei einen wichtigen Teil der Arbeit.

Bei festgestellten Defiziten in den Fächern Englisch oder Mathematik werden Stützkurse gebildet, in denen fachliche und methodische Defizite aufgearbeitet werden.

Wir wollen in der Einführungsphase nicht nur den vorgeschriebenen Stoff vermitteln. Vielmehr steht für uns der fundierte Erwerb von Methoden, der Voraussetzung für eigenständiges und wissenschaftsorientiertes Arbeiten ist, gleichwertig neben den soliden fachlichen Kenntnissen.

Dazu nehmen wir ein gezieltes Methodentraining vor. Immer wieder werden Lerntechniken, Möglichkeiten der Informationsverarbeitung und Präsentationsstrategien besprochen und eingeübt.

Des Weiteren begleiten wir die Lernfortschritte unserer Schüler mit pädagogischen Konferenzen, um schnell auf alle Probleme reagieren zu können.